ein Bericht von Folker Meyer
(Fotos von Steffen und Brita)
Es sollte mal wieder Rund Bremen gehen.
Rund Bremen? Wie denn das? Nun, ganz im Kajak ist das tatsächlich nicht möglich. Aber lest selbst.
Um 10 Uhr ging es los. Sieben Turaner, zwei Gäste aus Bremerhaven/Bederkesa und sieben Flensburger Gäste aus Csabas ehemaligem Verein starteten auf der Lesum mit dem letzten Ebb-Strom in Richtung Vegesack. Dort querten wir die Weser und es ging auf der rechten Seite des Stromes in Richtung Bremen km 1. Wir passierten die Ochtum, die Moorlosen Kirche, den Freizeithafen Hasenbüren, die Pier des Stahlwerkes (ein Bulker mit Erzen war beim Löschen), die Neustädter Häfen und machten eine kleine Pause am Woltmershauser Strand. Danach passierten wir den Europahafen, den Hohentorshafen und erreichten unser Ziel, Flusskilometer 1, in Höhe Radio Bremen.
Zwischenzeitlich hatten wir Begegnungen mit Binnenschiffen und einem Ausflugsschiff, sowie vielen Motorbooten.
An der Bootsrampe stiegen wir aus und holten unsere Bootswagen heraus. Nach einer kleinen Pause ging es weiter mit unseren
rollenden Booten zum Loriot Sofa vor Radio Bremen.
Dort wurde Fotos gemacht und 16 Bootswagen mit Anhang begannen die Portage von der Weser zum Torfhafen in Findorff. An den Ampeln wurde es zeitweise etwas eng, aber auch dies bewältigte die Gruppe ohne Probleme. Brita begleitete uns per Rad und übernahm die Betreuung.
Am Torfhafen beim Restaurant Port Piet hatten wir reserviert und nach dem Essen ging es weiter.
Die Boote wurden von den Bootswagen befreit und via Torfkanal und Kleine Wümme kamen wir zur Schleuse Hemmstraße.
Hier schleuste uns Markus B. gekonnt und weiter der kleinen Wümme entlang erreichten wir Dammsiel.
Der Schleusenwärter war informiert und wir wurden zügig geschleust.
Nun waren wir auf der Großen Wümme und auf einem Tiden- Gewässer. Alle waren erfreut, denn nun ging es mit der Tide
und herrlichem Abendlicht in Richtung TURA.
Die Fahrt war anstrengend, aber schön und den Teilnehmern hat es gefallen.