Lampionfahrt mal anders
Was wird aus der Lampionfahrt?
Da wir in Dammsiel Abends ja nicht mehr einkehren können, war zunächst guter Rat teuer. Gut also, dass Folker und Judith eine Idee hatten. Folker drehte die traditionelle Fahrt in die Dunkelheit kurzerhand um und erklärte den Grohner Yachthafen als Ziel. Judith, die bereits einige Familientouren durchgeführt hatte, synchronisierte ihre bestehende Planung mit ihm. Dazu kam noch das große Drachenboot mit unseren Barracudas. Gemeinsam wurden zunächst die Boote geschmückt.
Meine Favoriten waren der abgespannte Besenstielmast mit Pümpelfuß von Susanne und die schöne Mondlaterne von Doris. Besondere Mühe hatte sich auch Christoph gegeben, der 40m Lichterkette auf seinem Kajak verteilte. Aber auch die Laternenreihen des Kanadiers und des Drachenbootes waren später im Dunklen schön anzusehen.
Da die Familien mit vielen fleißigen Händen beim Schmücken bereits einen Vorsprung hatten, durften Sie auch etwas früher losfahren. Gegen 17:30 starteten dann alle anderen Boote. Gepusht durch fetzige Musik aus dem Drachenboot ging es zunächst gegen die Flut nach Grohn.
Dort sammelten wir uns im zentralen Hafenbereich vor der Rampe und zogen dabei interessierte Blicke der Yachties auf uns. Landgang hatten aber nur die Familien. Sie waren bereits vor uns angekommen und die Nachwuchs-Turaner tobten schon auf dem Spielplatz.
Wie wir Kajakfahrer hier feststellten, ist in so einem Drachenboot noch jede Menge Platz. Mehrere Kisten isotonischer Kaltgetränke standen zum Ausschank und auch die Hariboschale und die Kekstüte wurde freigiebig von Boot zu Boot gereicht.
Die Sonne würde nun bald untergehen und nachdem Judith die Rasselbande zurück in den Kanadier beordert hatte, ging es auf den Rückweg. Die Lampen wurden entzündet und wir trödelten los, um mit „Laterne, Laterne“ Gesang möglichst viel Dunkelheit zu erleben. Das gelang auch, denn auf dem letzten Teil der Strecke war es dann gut, dass wir so viele Laternen mit hatten – sonst hätten wir uns glatt verfahren! 😉
Hier noch ein paar Eindrücke:
Text: Steffen, Fotos: Ronald und Steffen











