Auch dieses Jahr richtete der Landeskanuverband Bremen (LKV) den Blocklandmarathon mit Start auf dem Gelände der Kanuabteilung von TURA mit Silberziel Störtebeker/Verein für Kanusport (25 km) sowie als Rundkurs mit dem Goldziel TURA (41 km) aus. Inzwischen hat sich diese Veranstaltung einen Namen über die Grenzen Bremens hinaus gemacht. Erstmals war die durch Corona begrenzte Teilnehmerzahl von 100 Booten schon lange vor dem Wettkampftag ausgebucht.

Buten un Binnen war auch da. Link zur Reportage ganz unten

Der Teilnehmer mit der weitesten Anfahrt kam aus München, international kam eine Gruppe aus Groningen. Die Veranstaltung hat sich einen guten Ruf erworben durch das schöne Ambiente des TURA-Geländes, auf dem zahlreiche Teilnehmer zelteten und die herzliche Atmosphäre der Veranstaltung. Mit Bratwurst, Kaffee und Kuchen sowie Tragehelfern für die Boote am Ziel ist für alles gesorgt. Eine Vielzahl von mithelfenden TURAnern um den Mitorganisator Lutz Steenken machen diese Veranstaltung erst möglich.

Ulf und Marcus

Das Wetter war perfekt: Sonne und Wolken im Wechsel bei 17° C und leichtem Ostwind. Gestartet wurde in 3 Gruppen bzw. Klassen: Rennboote, „schnelle Touringboote“ und Touringboote auf den Gewässern Lesum, Wümme, Kuhgraben und kleine Wümme mit einer Portage in Kuhsiel bis zum Silberziel und 2 weiteren Portagen bei der Müllverbrennungsanlage und an der Schleuse Dammsiel bis zum Goldziel.

 

das neue TURA Trikot kann sich sehen lassen!

TURA beteiligte sich mit 15 Kanuten. Und diese  nahmen die beiden Ziele Gold oder Silber mit jeweils unterschiedlichen Ambitionen ins Visir und waren in allen Boots- und Altersklassen außer der Klasse Rennboote vertreten. Sportlich zu erwähnen sind aus TURA-Sicht die Erfolge folgender Teilnehmer: 2. Platz Goldziel nach dem Münchner Richard Gärtner (4:15 h) für Stefan Villena-Kirschner bei den Touringbooten/Herren in 4:29 h, 1. Platz Goldziel für Susanne Brandenburger bei den „schnellen Booten/Damen“ in 4:35 h und 1. Platz Goldziel für Marcus Schmietendorf in 3:49 h bei den „schnellen Booten/Herren“, der damit gleichzeitig den zweiten Platz hinter dem schnellsten Rennboot in der

Richard Gärtner aus München, Schnellster im Seekajak

Gesamtwertung belegte. Schmietendorf teilte sich diesen Platz mit Ulf Böckenholt aus Münster. Die beiden führten das Feld der „schnellen Boote“ vom Start aus an, lieferten sich immer wieder kleine Duelle um die Führung, um 3 km vorm Ziel zu beschließen, mit einigen Minuten Vorsprung vor den anderen gemeinsam ins Ziel zu kommen. Auch während des Rennens stand die sportliche Fairness der beiden mit gegenseitiger Hilfe beim Kraut-aus-der-Steueranlage-Entfernen des jeweils anderen im Vordergrund.

Wolfgang und Inge

Die herzliche und locker moderierte Siegerehrung von Inge Vogt-Köhler und Wolfgang Vöge vom LKV Bremen rundeten die Veranstaltung ab.

 

Hier der Bericht von Buten un Binnen in der Mediathek