Zur Umrundung des Harrier Sandes starteten tidenbedingt, diesmal nicht am Sonntag sondern am Samstag, 14 Turaner und 10 DKV-Gäste aus Bad Bederkesa, Celle, Hannover und Aurich. Die Tura-Boote hatten wir auf den Hänger geladen, unsere Gäste trafen wir direkt in Sandstedt. Zeitgleich hatten sich zwei weitere Gruppen für dieselbe Tour am Sandstedter Sand eingefunden. Von der Einen wussten wir, sie kam vom BKW, ihrerseits mit Gästen aus Aschaffenburg. Die Andere, nun, kam auch vom BKW. Es war also anfangs etwas rummelig aber das gab sich schnell.

Nach kurzer Begrüßungsrunde der Teilnehmer und Sicherheitseinweisung durch Steffen machte sich unsere Gruppe bei warmem Wetter und schwachem Westwind 2,5h vor HW Brake auf den Weg. Wie sich schnell herausstellte war die Gruppenstärke sehr homogen, sodass wir geschlossen fahren konnten und niemand, wie im letzten Jahr, Schlepphilfe benötigte. Ganz traditionell waren Susanne und ihre Schwester Tini unterwegs: Sie fuhren im Zweier-Faltboot.

Zunächst ging es durch den heimeligen rechten Weser Nebenarm. Nach 1,5h gemächlicher Fahrt, vorbei an hohem Schilf, erreichten wir die Brücke und kurz darauf die Südspitze, an der wir uns sammelten um das Fahrwasser geschlossen zu queren.

Am Strand südlich von Oberhammelwarden konnten wir dann gemütlich picknicken und den Tidenkipp abwarten. Dabei wurde auch gerollt und im warmen Weserwasser gebadet.

Expeditions-Elke

Auf dem Heimweg an der östlichen Flussseite packte unsere Gruppe das Jagdfieber: Eine der beiden Gruppen des BKW hatte südlich von uns gelagert und war etwas früher aufgebrochen. Als uns die Paddelfreunde winkend passierten stiegen auch wir in die Boote. Da die Gruppe dichter unter Land fuhr als wir, konnten wir, die stärkere Strömung nutzend, den Abstand zu ihnen stetig verringern und sie schlussendlich sogar überholen.

Eine schöne Tour mit alten und neuen Freunden war zu Ende gegangen.

 

Folker und Claudia

Udo kann nichts stoppen

die Gruppe, wie sie der GoPro-Frosch sah